Wir helfen Migranten bei der Integration

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Wir helfen Migranten bei der Integration

Die historischen Wurzeln deutscher Ressentiments gegenüber den Gastarbeitern

Nicht zuletzt durch die provokanten und teilweise sehr unsinnigen Thesen in dem vor zwei Monaten erschienenen Buch des ehemaligen Berliner Innensenators Thilo Sarrazin ist das Thema um die Einwanderung von Immigranten aktueller denn je.

Die Vielfalt der Nationen, die sich mittlerweile in Deutschland tummeln, hat auf der einen Seite eine enorme kulturelle Bereicherung für die Bundesrepublik geschaffen. Andererseits haben sich vor allem durch die minderwertige Integrationspolitik der letzten drei Jahrzehnte aber auch massive Problem im Miteinander des täglichen Lebens ergeben.

Die Regierungspolitiker der siebziger Jahre haben es damals extrem versäumt nachhaltige Steuerungsprogrammezu zu installieren, die ein ausgewogenes und nachhaltiges Zusammenleben sicherlich eher ermöglicht hätten.
Warum derartige Richtlinien gar nicht oder nur sporadisch oberflächlich erdacht- geschweige denn aber eingesetzt wurden, bleibt ob der langen Zeitdauer dieses Entwicklungsprozesses spekulativ.

Jedoch lassen sich zwei Hauptgründe vermuten. Einmal handelt es sich um die im Nachhinein völlig falsche Annahme, dass die um 1960 aus südeuropäischen Staaten "herbeigerufenen" Immigranten nur für eine absehbare limitierte Zeit in Deutschland bleiben würden. Man gab sich gar nicht erst dem Theorem hin, dass sich Gäste in langfristige Besucher oder gar Mitbürger verwandeln könnten. Insofern verlegte man die strukturellen Planungen nicht weiter vor als auf fünf Jahre und war mit dem Resultat einstweilen einfach nur zufrieden.

Die seinerzeit häufig auch als "Gastarbeiter" titulierten Werkskräfte trugen erheblich zur Beschleunigung des Wirtschaftswunders bei und fühlten sich ob des vergleichsweise stattlichen Einkommens und der zunächst zumindest ansatzweise erhaltenen Anerkennung sehr wohl in Deutschland. Schon bald befanden sich die die vornehmlich mediterran geprägten Immigranten nicht mehr nur als Besucher.
Vielmehr waren Türken, Italiener, Spanier, Griechen und Menschen aus dem damaligen Jugoslawien sehr darauf bedacht, den Verlust der eigenen Vaterlandskultur im ökonomischen Exil zu vermeiden.
Das Bestreben dieses nicht weniger als humanen Ansinnens erstreckte sich über die vermehrte Verbreitung der heimischen Esskultur über den allmählichen Anstieg der ihnen damals immerhin schon gesetzlich garantierten Religionsausübung bis hin zu der logischen Konsequenz der Familienzusammenführung. Dieser menschlich leicht nachvollziehbare sentimentale Eckpfeiler ihrer beschlossenen Verwurzelung im nun nicht mal mehr neuen Land, zog einen neuen Strom der Einwanderung nach sich. Vom Parlament beschlossene, wenn auch wenige, progastarbeiterliche Politneuerungen wie etwa die Anerkennung der Deutschen Staatsbürgerschaft, begünstigten den Exodus in das gelobte Land des Wirtschaftswunders.
Dies führt schon zur zweiten Ursache für die schlechte Einwanderungspolitik. Binnen weniger Jahre wuchs der Anteil von Fremdarbeitern sprunghaft an, weil immer mehr Familienmitglieder aus Anatolien dem Ruf der Väter folgten oder vertauschten den Vesuv mit einem deutschen Hochofen. Auch wenn sich die Probleme der doch höchst unterschiedlichen Lebensstile anfangs nicht in größeren Schwierigkeiten offenbarten, wurden dennoch mehr und mehr Konflikte wie mangelhafte sprachliche Verständigung, transparent. Im Ansatz begangen hier zu Beginn der Achtziger Jahre bereits die Bildung der Parallelgesellschaften.
Noch aber war die Kluft zwischen den Kulturen noch nicht arg spürbar und dieser Zustand der sozialen Schwebe ließ die Staatsmänner jener Zeit noch bequem in ihren Schlupflöchern verharren. Einen Anlass aktiv in die Integrationspolitik einzugreifen oder vielmehr eine solche überhaupt erst entstehen zu lassen sah die BRD nicht zwingend. Dies gilt für die von Helmut Schmidt geführte SPD-Regierung gleichermaßen wie für die vier sich anschließenden Legislaturperioden unter Helmut Kohl. Differente, neu brisante Themen schoben sich in den Vordergrund und prägten die Achtziger Jahre eher als eine produktive Diskussion der Ausländerproblematik. Angetrieben vor allem durch den neu entstanden Parteiblock der Grünen, wurde es war auf einmal wichtig für die öffentliche Bevölkerung sich um bis dato wie atomare Müllentsorgung oder das Waldsterben zu kümmern. Öko-Slogans nach Art von „Jute statt Plastik“ oder „Frieden schaffen ohne Waffen“ machten aufmerksam auf die Ressourcenverschwendung und die Wegwerfmentalität der Gesellschaft und dokumentierten gleichzeitig ein neues Bewusstsein für den Wunsch nach einer friedlichen und sauberen Umwelt. Für den Großteil der Gesellschaft und der Politiker funktionierten „die mit Migrationshintergrund“ so ausreichend für die progressive BSP-Entwicklung, dass es sich ein Kümmern nicht erforderlich schien. Das Einsetzen der Deutschen Einheit barg weitere Ablenkungsmanöver in sich, die den analog wachsenden Problemberg der Zuwanderung zudecken konnten. Dabei war das Unmutsbekenntnis eines nicht geringen Bevölkerungsteils längst in radikal-aktionärem Ausmaß sichtbar geworden. Die Ausländerfeindlichkeit zeigte sich jetzt nicht mehr nur in vermeintlich harmlosen Kümmeltürken - Beschimpfungen oder Dönerbuden-Boykotte einzelner. Einige der ewig-gestrigen gingen in ihrer Eigenschaft als Anhänger antisemitistischen Gedankenguts dazu über Menschen zu ermorden. Trotzdem waren die Leichen in den angezündeten Asylantenheimen von Rostock, Solingen und Mölln noch immer nicht Fackel genug für lange schon notwendigen Maßnahmen in der Ausländerpolitik.

Zwar schlossen sich auch die Politiker von Union, SPD und den Liberalen der bis dato nur auf Grüne und PDSesken reduzierten Empörung an, ließen aber jegliche herbeigesehnte Konsequenz vermissen.
Mittlerweile haben sich bis heute diese Zustände auf breiter Front noch verschlechtert und geben genug Nahrung für massive Kritik auf beiden Seiten. Ansteigende Kriminalitätsraten, Zwangsverheiratungen und Ehrenmorde sind selbstverständlich moralisch wie gesetzlich nicht tragbar für eine/unsere Demokratie und ebenso anzuprangern wie die kriminellen Vergehen im Ressort von Gewalt, Drogen und Mord, begangen von Deutschen Bürgern. Eine solche extrem subjektive Betrachtungsweise lässt die voll von Polemik gefütterter Ausländerfeindlichkeit nur noch mehr anschwellen. Ursache und Wirkung der Probleme sind nur noch schwer auseinander zu halten. Die mangelhaften Bildungskonzepte für Migranten und sozial schwächere allgemein begünstigen die allmähliche Vergrößerung so genannter bildungsferner Schichten, leider eindrucksvoll bestätigt durch Schlagworte wie die PISA-Studie oder die berüchtigte Rütli-Schule im Berliner Stadtteil Neukölln.

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Solange konservative Eiferer wie Sarrazin, Koch oder Seehofer mit ihren zwar latenten, aber doch durchsichtigen Äußerungen von Fremdenfeindlichkeit weiter ihren konstruktivlosen Populismus antreiben, werden sie die Integrationsdebatte nur noch mehr befeuern, nicht aber den längst bestehenden Flächenbrand löschen. Diese rechtskonservative Gruppierung der Seehofer und Co. verweist gerne auf DFB-Ass Özil oder die CDU-Polikerin Aygül Özkan. Türkischstämmige Ministerinnen oder Nationalspieler als Vorbilder für Integration zu standardisieren verzerren aber völlig das Bild einer gelungenen Definition für das hehre Wortes der Anpassung. Gleichzeitig sollen solche, nicht auf eine ganze Bevölkerungsschicht übertragbare, weil illusorische, Idolisierungen von den mindestens ebenso drastischen Problemen unserer Deutschen Mitbürger erheblich ablenken. Von einem Münchner Drogendealer, nennen wir ihn Maxl Huber, wird nur sehr selten gefordert, dass er sich im Fall einer Nichtresozialisierung möglichst zur Ausweisung bereithalten solle. Eine Ausweisung von Maxl Huber aus Bayern würde nach Seehoferschem Gusto mit einem Exil in Hessen wohl ausreichend befriedigt sein.
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stiftungfuermigranten.de empfiehlt Lebenslauf Bewerbung

Es gibt offene Stellen, für die der Arbeitgeber lediglich das Bewerbungsschreiben und eventuell noch ein paar andere Dokumente verlangt, die über die ausreichende Qualifikation des Bewerbers Auskunft geben sollen. Es ist jedoch üblich die sogenannte Lebenslauf Bewerbung einzureichen. Sie beinhaltet neben dem Bewerbungsschreiben, Schul- und Arbeitszeugnissen auch den Lebenslauf. Falls es in der Stellenanzeige zu dem Lebenslauf keine speziellen Angaben gibt, wird dieser meist tabellarisch angelegt. Er enthält die wichtigsten Daten zur Person, ihre bisherigen Anstellungen in anderen Firmen, mögliche Praktika, besondere Fähigkeiten (z.B. Fremdsprachenkenntnisse) und enthält bestenfalls auch ein Foto des Bewerbers.

Leipzig will als Musikstadt UNESCO-Welterbe werden

Das Leipziger Opernhaus (dapd) - Foto: dapd "Leipziger Notenspur - Stätten europäischer Musikgeschichte"
Leipzig will mit seinen zahlreichen historischen Stätten des Wirkens von Komponisten zur UNESCO-Welterbestätte werden.

Kunstfälscher-Skandal: Beltracchis Frau spielte eigene Großmutter

Rene Allonge, Kriminalhauptkommissar und Leiter der Abteilung Kunstdelikte beim Landeskriminalamt (LKA) Berlin am Freitag (27.01.12) im Bodemuseum in Berlin im Gobelinsaal vor dem 13.				</td>
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Führungswechsel beim Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt

Fuehrungswechsel beim Museum fuer Angewandte Kunst in Frankfurt (dapd) - Foto: dapd/Andreas Gebhard/ddp Künftiger Direktor Wagner K will mit neuem Konzept jüngere Besucher anziehen
Der neue Direktor des Museums für Angewandte Kunst (MAK) in Frankfurt heißt Matthias Wagner K.

Kate Winslet erhält Ehren-César

Kate Winslet © AP 2012 Chris Pizzello/AP/dapd - Foto: AP/Chris Pizzello Der wichtigste französische Filmpreis Cèsar wird am 24.

Henry Rollins gastiert zum Start seiner Tournee in Saarbrücken

Henry Rollins gastiert zum Start seiner Tournee in Saarbruecken (dapd) - Foto: dapd/Steffi Loos Grammy-Preisträger spricht über seine Erlebnisse bei Reisen
Der Saarbrücker Musikklub "Garage" wird am Sonntag (29.

Nützliches

Arbeit im Nachbarland

Wer gerne auf Reisen ist, Interesse an fremden Kulturen hat und zusätzlich schon lange vergeblich nach Arbeit sucht, könnte im Ausland fündig werden. Das Arbeiten in Österreich zum Beispiel ist sehr gefragt. Mit der zweitniedrigsten Arbeitslosenrate in der gesamten EU stehen die Chancen für eine erfolgreiche Anstellung gut für Sie. Der internationale Fachkräftemangel macht auch vor Österreich nicht halt. Ingenieure, Informatiker und Akademiker aus dem Bereichen Biochemie und verwandten Disziplinen gehören zu Österreichs internationaler Zielgruppe. Lebensstandard sowie Einnahmen lassen sich mit denen in Deutschland vergleichen. Wer den Mut aufbringt und im Prinzip nichts zu verlieren hat, sollte sich über die passende Stelle informieren.Unterstützung von Emigranten

Eines der wichtigsten Themen für einen Emigranten ist die eigene Weiterbildung, mit der er große persönliche Fortschritte im noch fremden Land machen kann. Einen Arbeitsplatz zu haben, der für sich und die eigene Familie genug abwirft, steht meistens an erster Stelle. Einem Aufklärungsprojekt in Hessen geht es um die Integration von weiblichen Moscheemitgliedern, Imame und muslimischen Gemeinden in der deutschen Gesellschaft. Allgemein wird das Vorhaben der Türkisch-Deutschen Gesundheitsstiftung sehr positiv aufgenommen. Die zahlreiche Teilnahme von Mitgliedern muslimischer Gemeinden ist beeindruckend und zeigt die Notwendigkeit dieses Projekts.

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